FAQs

Holzpellets werden aus getrocknetem, naturbelassenen Restholz (Sägemehl, Hobelspäne, Waldrestholz) mit einem Durchmesser von ca. 6-8 mm und einer Länge von 5 -45 mm hergestellt. Sie werden ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln unter hohem Druck gepresst und haben einen Heizwert von ca. 5 kWh/kg. Damit entspricht der Energiegehalt von einem Kilogramm Pellets ungefähr dem von einem halben Liter Heizöl.

Die Asche lässt man grundsätzlich bei rostlosen Feuerstellen im Feuerraum. Die neuentfachung eines Feuers findet immer auf dem alten Aschebett statt, um so unverbranntes Gut zu kremieren. Erst nach ca. 5-10cm hohem Aschebett je nach Brennraumbeschaffenheit nimmt man ein Teil der feineren Asche heraus. Die Asche ist hervorragend als Dünger für Pflanzen zu nutzen.

Heizanleitung PDF Datei





Gesetzliche Vorgaben - BImSchV

Novellierung der 1. BImSchV
Das Ergebnis der 1. BIMSchV- Alles ist gut!
Die im Rahmen der neuen BImschV festgelegten Grenzwerte für Einzelraumfeuerungsanlagen sind in zwei Stufen unterteilt. Die Grenzwerte der Stufe 1 gelten für Geräte, die ab dem 22.03.2010 errichtet werden. Stufe 2, die ab dem 01.01.2015 in Kraft tritt, beinhaltet eine weitere Senkung der Grenzwerte für Anlagen, die ab diesem Datum eingebaut werden.



Regelung für Kamine
Bestand von Altanlagen:
Ab dem 01.01.2014 ist für Kamine die Einhaltung der Stufe 1 nachzuweisen. Der weitere Betrieb ist nur gestattet wenn die Grenzwerte für Staub(unter 0,15 Gramm pro Kubikmeter) und CO (unter 4 Gramm pro Kubikmeter) nicht überschritten werden. Das kann über die Herstellerbescheinigung oder eine "Vor-Ort-Messung" durch den Schornsteinfeger erfolgen.

Einbau von Neuanlagen:
Die Anforderungen der Stufe 1 bis zum 31.12.2014 bzw. der Stufe 2 ab dem 01.01.2015 müssen eingehalten werden. Anhand der Herstellerbescheinigung oder einer "Vor-Ort-Messung" durch den Schornsteinfeger müssen die Grenzwerte nachgewiesen werden.



Regelung für Kachelöfen
Bestand von Altanlagen:
Ab dem 01.01.2014 ist für Kachelöfen die Einhaltung der Stufe 1 nachzuweisen. Der weitere Betrieb ist nur gestattet wenn die Grenzwerte für Staub(unter 0,15 Gramm pro Kubikmeter) und CO (unter 4 Gramm pro Kubikmeter) nicht überschritten werden. Das kann über die Herstellerbescheinigung oder eine "Vor-Ort-Messung" durch den Schornsteinfeger erfolgen.

Einbau von Neuanlagen:
Die Anforderungen der Stufe 1 bis zum 31.12.2014 bzw. der Stufe 2 ab dem 01.01.2015 müssen eingehalten werden. Anhand der Herstellerbescheinigung oder einer "Vor-Ort-Messung" durch den Schornsteinfeger müssen die Grenzwerte nachgewiesen werden.



Regelung für Grundöfen
Bestand von Altanlagen und Einrichtung von Neuanlagen bis zum 31.12.2014
Es besteht keine Sanierungspflicht! Sie müssen keine nachgeschaltete Einrichtung zur Staubminderung einbauen lassen.

Einbau von Neuanlagen: Sie müssen für Ihren Grundofen den Nachweis zur Einhaltung der Stufe 2 anhand der  Herstellerbescheinigung oder einer "Vor-Ort-Messung" durch den Schornsteinfeger belegen.



Regelung für Kaminöfen
Bestand von Altanlagen:
Ab dem 01.01.2014 ist für Kaminöfen die Einhaltung der Stufe 1 nachzuweisen. Der weitere Betrieb ist nur gestattet wenn die Grenzwerte für Staub(unter 0,15 Gramm pro Kubikmeter) und CO (unter 4 Gramm pro Kubikmeter) nicht überschritten werden.

Kann bis einschließlich 31.12.2013 kein Nachweis über die Einhaltung der Grenzwerte erbracht werden, sind die Anlagen in Abhängigkeit des Datums auf dem Typenschild zu folgenden Zeitpunkten außer Betrieb zu nehmen oder nachzurüsten.

Datum auf dem Typenschild   Zeitpunkt der Nachrüstung oder Außerbetriebnahme
Datum nicht mehr feststellbar oder bis einschließlich 31.12.1974   31.12. 2014
01.01.1975 bis 31.12.1984   31.12. 2017
01.01.1985 bis 31.12.1994   31.12. 2020
01.01.1995 bis Inkrafttreten der Verordnung   31.12. 2024


Einbau von Neuanlagen:
Die Anforderungen der Stufe 1 bis zum 31.12.2014 bzw. der Stufe 2 ab dem 01.01.2015 müssen eingehalten werden. Sie müssen anhand der Herstellerbescheinigung oder einer "Vor-Ort-Messung" durch den Schornsteinfeger die Grenzwerte nachweisen.



Regelung für Kesselgeräte
Bestand von Altanlagen:
Ab dem 01.01.2014 ist für Kesselgeräte die Einhaltung der Stufe 1 nachzuweisen. Der weitere Betrieb ist nur gestattet wenn die Grenzwerte für Staub (unter 0,15 Gramm pro Kubikmeter) und CO (unter 4 Gramm pro Kubikmeter) nicht überschritten werden. Das kann über die Herstellerbescheinigung oder eine "Vor-Ort-Messung" durch den Schornsteinfeger erfolgen.

Einbau von Neuanlagen:
Die Anforderungen der Stufe 1 bis zum 31.12.2014 bzw. der Stufe 2 ab dem 01.01.2015 müssen eingehalten werden. Sie müssen anhand der Herstellerbescheinigung oder einer "Vor-Ort-Messung" durch den Schornsteinfeger die Grenzwerte nachweisen.
Kesselanlagen dürfen die vorhandene Zentralheizung weiterhin unterstützen.

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